Epizód összefoglalója
Charkiw, die zweitgrößte Stadt der Ukraine, 40 Kilometer bis zur russischen Grenze. 17 Sekunden Vorwarnzeit bei einem Raketenangriff. Zehntausende Einwohner haben Charkiw seit Februar 2022 Richtung Westen verlassen, viele neue sind aus den umkämpften Gebieten im Osten gekommen: Die junge Ärztin Sofiia aus Kupjansk ist im Jeep einer Hilfsorganisation unterwegs, um Alte und Kranke in frontnahen Dörfern medizinisch zu versorgen. Über die Straßen hier sind Netze gespannt. Fahrer Chris hat dennoch den Drohnendetektor immer im Blick. Vor drei Jahren kam er als Volunteer aus den USA, ursprünglich für drei Wochen, dann blieb er. So wie Fuminori Tsuchiko, 77 Jahre alt, aus Tokio. Anfangs verteilt er Lebensmittelspenden in der Metro, inzwischen hat er im Problembezirk Saltywka eine Bibliothek für Kinder aufgemacht. Im legendären "Hell's Kitchen" kochen ukrainische Frauen seit Beginn der Vollinvasion täglich 1.300 Portionen frisches Essen für Soldaten. Unterstützt von freiwilligen Helfern aus der ganzen Welt. Charkiw…
Charkiw, die zweitgrößte Stadt der Ukraine, 40 Kilometer bis zur russischen Grenze. 17 Sekunden Vorwarnzeit bei einem Raketenangriff. Zehntausende Einwohner haben Charkiw seit Februar 2022 Richtung Westen verlassen, viele neue sind aus den umkämpften Gebieten im Osten gekommen: Die junge Ärztin Sofiia aus Kupjansk ist im Jeep einer Hilfsorganisation unterwegs, um Alte und Kranke in frontnahen Dörfern medizinisch zu versorgen. Über die Straßen hier sind Netze gespannt. Fahrer Chris hat dennoch den Drohnendetektor immer im Blick. Vor drei Jahren kam er als Volunteer aus den USA, ursprünglich für drei Wochen, dann blieb er. So wie Fuminori Tsuchiko, 77 Jahre alt, aus Tokio. Anfangs verteilt er Lebensmittelspenden in der Metro, inzwischen hat er im Problembezirk Saltywka eine Bibliothek für Kinder aufgemacht. Im legendären "Hell's Kitchen" kochen ukrainische Frauen seit Beginn der Vollinvasion täglich 1.300 Portionen frisches Essen für Soldaten. Unterstützt von freiwilligen Helfern aus der ganzen Welt. Charkiw…
Epizódok
Charkiw – International
MeghallgatvaCharkiw, die zweitgrößte Stadt der Ukraine, 40 Kilometer bis zur russischen Grenze. 17 Sekunden Vorwarnzeit bei einem Raketenangriff. Zehntausende Einwohner haben Charkiw seit Februar 2022 Richtung Westen verlassen, viele neue sind aus den umkämpften Gebieten im Osten gekommen: Die junge Ärztin Sofiia aus Kupjansk ist im Jeep einer Hilfsorganisation unterwegs, um Alte und Kranke in frontnahen Dörfern medizinisch zu versorgen. Über die Straßen hier sind Netze gespannt. Fahrer Chris hat dennoch den Drohnendetektor immer im Blick. Vor drei Jahren kam er als Volunteer aus den USA, ursprünglich für drei Wochen, dann blieb er. So wie Fuminori Tsuchiko, 77 Jahre alt, aus Tokio. Anfangs verteilt er Lebensmittelspenden in der Metro, inzwischen hat er im Problembezirk Saltywka eine Bibliothek für Kinder aufgemacht. Im legendären "Hell's Kitchen" kochen ukrainische Frauen seit Beginn der Vollinvasion täglich 1.300 Portionen frisches Essen für Soldaten. Unterstützt von freiwilligen Helfern aus der ganzen Welt. Charkiw…
Die Zeit im Club
MeghallgatvaUns alle umgibt, umspannt und taktet eine Dimension: die Zeit. Das Feature "Die Zeit im Club" widmet sich Fragmenten, die ein Erleben "außerhalb der Zeit" beschreiben – beim Hineingehen, Eintauchen, Genießen und Verabschieden von Clubkultur, wie sie einmal war. Es geht um Freundschaft, Verliebt- und Hyped-sein, um das schlechte Gewissen nach einer langen Nacht im Club, um Befreiung, Angst, Tod - und um die Erkenntnis, dass sich "die Zeit" nicht wiederholen lässt. Das Feature ist eine persönliche Geschichte, die im Spannungsfeld einer Generation auch Kollektivität verhandelt und nach gemeinsamen Werten sucht. Es fragt: Was bleibt von der Zeit im Club? Begleiten Sie die Autorin mit auf den Dancefloor, ins Backstage, auf eine Afterhour und auf dem Heimweg aus dem Club. Tauchen Sie ein in die Gedankenwelt einer Raverin, die keine mehr ist, die aber auch nicht loslassen kann. Noch nicht. Feature von Nastassja von der Weiden Produktion: MDR 2024 Verfügbar bis 21. September 2027
Strawalde oder mach Dich an dein sündiges Leben
MeghallgatvaDer Maler Strawalde heißt eigentlich Böttcher, Jürgen Böttcher und als "Strawalde" hängen seine Bilder inzwischen in vielen bedeutenden Kunstsammlungen dieser Welt. Als Böttcher, Jürgen Böttcher, hat er unvergleichbare Dokumentarfilme gedreht, im DEFA-Studio für Dokumentarfilme, in der DDR. Um Fronarbeit kam Jürgen Böttcher allerdings auch nicht herum. Der Staat dankte sie ihm mit Preisen. Eine Ehrung als bildender Künstler erfuhr er nach "Deutschlands Heirat". Böttcher-Strawalde wuchs in Strawalde, einem Ort in der Oberlausitz auf: Kriegskind, von 1949 bis 1953 Studium an der Akademie für Bildende Künste in Dresden, danach Lehrer für Malerei an der Volkshochschule in Dresden, später Regiestudium an der Filmhochschule in Potsdam-Babelsberg. Der Hörfunkautor Günter Kotte zeichnet ein akustisches Porträt des Künstlers. Feature von Günter Kotte Mit Klaus Manchen Produktion: MDR 2004 Verfügbar bis 20. Juli 2027
Max hat es schön – Lotte und Max Pechstein in der Südsee
MeghallgatvaIm Mai 1914 leiht sich der 32-jährige Max Pechstein von seinem Kunsthändler Wolfgang Gurlitt 10.000 Mark und reist mit seiner Frau Lotte zur deutschen Insel-Kolonie Palau. Ihren einjährigen Sohn lassen sie bei den Großeltern in Zwickau zurück. Während sich für den deutschen Expressionisten der Traum vom Malerparadies in der Südsee zu erfüllen scheint, stellt sich bei der Künstlergattin alsbald Heimweh ein. Ihr erst 2016 veröffentlichtes Tagebuch erzählt von der Reise und vom Leben auf der Insel. Anfang August 1914 notiert sie: "Max hat es schön, er kann gehen, wann und wo er will - ich immer allein. Er hat oft schlechte Laune." Der Aufenthalt auf der Insel soll nur wenige Wochen dauern. Am 8. Oktober 1914 besetzt die japanische Armee den Archipel und deportiert die Pechsteins und alle anderen deutschen Kolonisten nach Nagasaki in die Gefangenschaft. Angeregt vom exklusiven Material aus Lottes Reisetagebuch und bisher ebenfalls unveröffentlichten Autographen Max Pechsteins (1881-1955), erzählt das Feature von…
Tonfänger – das Mikrofon eine deutsche Geschichte
Meghallgatva1861 führte der Erfinder Philipp Reis der Physikalischen Gesellschaft zu Frankfurt am Main eine Apparatur vor, die mit Hilfe eines Schweinedarms Schall in elektrische Impulse umwandelte – die Basis für das Mikrofon. Im Berlin der 1920er-Jahre schuf Georg Neumann sein legendäres Kondensator-Mikrofon. Den Militärs und Propagandisten galt dessen Massenproduktion als kriegswichtig; sie wollten die Welt besiegen und beschallen. Aus der in Thüringen versteckten Fabrik wuchs die beste Mikrofonfirma der DDR, die heutige Microtech Gefell GmbH. Für jeden Klang gibt es längst das passende Mikro. Doch das Streben nach dem optimalen Schallwandler geht weiter. Eine Rundreise zu Konstrukteuren, Koryphäen und Klangkünstlern und in die Geschichte des Mikrofons. Feature von Tom Schimmek Mit Matthias Ponnier und Walter Niklaus Regie: Andreas Meinetsberger Produktion: Mitteldeutscher Rundfunk 2007 Verfügbar bis 4. April 2027