Lanz + Precht

Lanz + Precht - Hallgatás Online

In dem ZDF-Podcast sprechen Markus Lanz (Journalist, Talkshow-Moderator) und Richard David Precht (Philosoph, Schriftsteller) über die gesellschaftlich und politisch relevanten Themen unserer Zeit. Informativ, inspirierend, kontrovers: „Lanz + Precht“ ist der wöchentliche Gedankenaustausch zweier Menschen, die sich persönlich zugetan, aber nicht immer einer Meinung sind. Immer freitags, überall wo es Podcasts gibt. *** Credits: Producer: Lucas Raßbach, Redaktion: Monika Fabricius und Simon Schuling, Postproduktion: Dominik Völkl, Redaktion ZDF: Henning Brekenkamp und Marc Lovric ***
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Epizód összefoglalója

Die Moderatoren reflektieren über das fünfjährige Jubiläum ihres Podcasts und analysieren die demografische Krise in Sachsen-Anhalt am Beispiel von Köthen. Dabei wird untersucht, wie die AfD durch die Besetzung kultureller Räume eine „kulturelle Hegemonie“ im Osten aufbaut, wobei theoretische Parallelen zu Antonio Gramsci und Karl Marx gezogen werden. Die Diskussion erörtert zudem die Strategien der Rechten, soziale Medien und emotionale Bindungen zur Mobilisierung junger Zielgruppen zu nutzen. Abschließend werden die politischen Folgen einer möglichen AfD-Regierung sowie die wirtschaftliche Notwendigkeit von Zuwanderung angesichts des Fachkräftemangels thematisiert.

Fejezetek

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Wird diese Zahl, das halte ich mal fest, bis 2035 schon, das ist quasi morgen, um ein Sechstel schrumpfen und bis 2040 nochmal wenige Jahre weiter um ein Fünftel.

00:07:56 · Es wird die drastische Prognose für den Bevölkerungsrückgang in Sachsen-Anhalt dargelegt.

Die besten organischen Intellektuellen hat im Augenblick nicht die Linke, hat auch nicht die Mitte. Sondern die hat tatsächlich die AfD.

00:17:31 · Der Sprecher stellt die These auf, dass die AfD die Strategie der kulturellen Vermittlung besser beherrscht als andere politische Lager.

Und sie wissen, wer die Herzen der Menschen erobert, der kann mit ihnen tanzen und im Zweifelsfall vielleicht sogar auch mit ihnen marschieren.

00:32:13 · Der Sprecher erläutert, dass die Rechte durch emotionale Bindung politische Mobilisierung betreibt.

Die Influencer sind für uns so etwas wie das, was für Martin Luther der Buchdruck gewesen ist.

00:41:27 · Ein Vergleich zur Verdeutlichung der disruptiven Macht von Social-Media-Influencern auf die politische Meinungsbildung.

Insbesondere im ländlichen Raum wäre eine flächendeckende Versorgung ohne ausländische Krankenschwestern, Ärzte und so weiter überhaupt nicht mehr sicherzustellen.

00:51:23 · Es wird die praktische Unmöglichkeit aufgezeigt, den medizinischen Versorgungsbedarf in einer alternden Gesellschaft ohne Zuwanderung zu decken.

Epizódok

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#261 (AfD: Auf dem Weg zur blauen Hegemonie?)

Die Moderatoren reflektieren über das fünfjährige Jubiläum ihres Podcasts und analysieren die demografische Krise in Sachsen-Anhalt am Beispiel von Köthen. Dabei wird untersucht, wie die AfD durch die Besetzung kultureller Räume eine „kulturelle Hegemonie“ im Osten aufbaut, wobei theoretische Parallelen zu Antonio Gramsci und Karl Marx gezogen werden. Die Diskussion erörtert zudem die Strategien der Rechten, soziale Medien und emotionale Bindungen zur Mobilisierung junger Zielgruppen zu nutzen. Abschließend werden die politischen Folgen einer möglichen AfD-Regierung sowie die wirtschaftliche Notwendigkeit von Zuwanderung angesichts des Fachkräftemangels thematisiert.

04 szept. 2026
264-

#260 (Friedrich Merz: Ein Denken von gestern?)

Die Diskussion beleuchtet die politische Lage der CDU unter Friedrich Merz und kritisiert dessen mangelnde Anpassungsfähigkeit an eine multipolare Weltordnung sowie das Fehlen politischer Alternativen in Europa. Es wird vor der Radikalisierung rechter Parteien gewarnt und die Unfähigkeit etablierter Politiker thematisiert, auf geostropolitische Veränderungen zu reagieren. Zudem werden Reformvorschläge für das deutsche Rentensystem und neue Steuerkonzepte für KI und Robotik erörtert. Die Sprecher kritisieren die Visionslosigkeit der deutschen Politik angesichts von Herausforderungen wie Demografie, Migration und Klimawandel sowie die zunehmende Polarisierung durch Populismus.

28 aug. 2026
263-

#259 (Das AfD-Versprechen: Zurück in die Vergangenheit?)

In dieser Episode analysieren die Moderatoren das Wahlprogramm der AfD für Sachsen-Anhalt und untersuchen dessen Realisierbarkeit sowie die dahinterstehenden politischen Strategien. Dabei werden Themen wie Migrationspolitik, Bildungsreformen und die rechtlichen Hürden von Forderungen nach Abschiebehaft oder Arbeitszwang kritisch beleuchtet. Zudem wird die Gefahr eines gezielten Kulturkampfs diskutiert, der darauf abzielt, durch gesellschaftliche Spaltung von strukturellen Problemen abzulenken. Die Sprecher erörtern zudem die langfristige Strategie der Partei, durch Personalpolitik und die Besetzung von Verwaltungsposten eine dauerhafte Veränderung des Staatsapparates anzustreben.

21 aug. 2026
262-

#258 (Sommergespräch mit Jan Josef Liefers)

Die Moderatoren analysieren die politische Lage in Sachsen-Anhalt und die potenzielle Zäsur durch eine mögliche AfD-Regierung, wobei sie Fragen der Meinungsfreiheit und den Wandel der Kulturpolitik thematisieren. Dabei wird die Partei als Symptom tieferliegender struktureller Probleme wie wirtschaftlicher Unsicherheit und sozialer Erosion betrachtet. Die Diskussion beleuchtet zudem das wachsende politische Misstrauen in Deutschland und die Gefahr, dass demokratische Prozesse zu einem bloßen 'Demokratie-Theater' verkommen könnten. Abschließend wird ein Plädoyer für die Rückkehr zu einem offenen Diskurs gefordert, um ideologische Scheuklappen abzubauen und die Glaubwürdigkeit der etablierten Parteien wiederherzustellen.

14 aug. 2026
261-

#257 (Sommergespräch mit der Psychologin Franca Cerutti)

In diesem Gespräch mit der Psychologin Franka Cerruti werden die zunehmende Psychologisierung der Gesellschaft und der Druck zur ständigen Selbstoptimierung kritisch beleuchtet. Die Moderatoren diskutieren, wie soziale Medien und globale Krisen die psychische Belastung der jüngeren Generation erhöhen und warum eine reine Pathologisierung von Emotionen problematisch ist. Darüber hinaus thematisiert die Episode den Wandel der Kindheit hin zu einem stärker reglementierten Alltag sowie das Konzept der „inneren Oma“. Diese Methode schlägt vor, die Perspektive des zukünftigen Selbst einzunehmen, um aus der reinen Aufarbeitung der Vergangenheit auszubrechen und eine lebensbejahende, zukunftsorientierte Sichtweise zu fördern.

07 aug. 2026