00:03
Herzlich willkommen, schön, dass ihr alle da seid. Wir begrüßen euch im Sommer, Ina. Und wir haben uns was Tolles vorgenommen für den Sommer. Übrigens zwei tolle Sachen. Wir kommen mal zur ersten absoluten Wahnsinns-Sommeraktion. Wir planen ein YouTube-Live-Spezial mit euch am Rohr, wo ihr mit dabei sein könnt. Vielleicht kannst du nochmal die Eckladen sagen, weil wenn du das sagst, hat das irgendwie eine größere, wie soll ich sagen, Strenge.
00:28
Die Showtreppe besser bauen.
00:30
Ich rede ja so viel, dass die Leute dann auch dazu neigen, manches nicht mehr zuzuhören. Und bei dir ist es, glaube ich, mit deiner Stimme, da hört man gleich.
00:38
Was für eine schöne Stimme. Auch so seriös auch.
00:40
Die kennen dich ja auch alle nicht.
00:44
Also, ich sage mal an, am 26.08. um 18 Uhr wäre es gut, wenn ihr euch alle bei YouTube einfindet und zwar auf dem Barbaradio-Kanal, denn dort wird es mit den Waffeln einer Frau live geben. Simone Tomala mit dabei, die Wolter-Zwillinge mit dabei und ein, ich sage mal, sommerliches Look and Feel. Ja. Ja, und eine aufstrebende Moderatorin, ich.
01:06
Und wir machen es uns richtig gemütlich. Wir haben eine tolle Location hier in Berlin und machen so einen richtigen, lustigen, lauen Sommerabend mit allem, was dazu gehört.
01:15
Mit Getränken und Eis und Luftmatratze.
01:18
Überhaupt nicht. haben wir uns dafür eingesetzt und darum bemüht, dass unser Sommerprogramm auch sehr, sehr spannend bleibt. Und wir haben uns eine tolle Sache einfallen lassen. Wir haben die Community angesprochen und gesagt, habt ihr nicht tolle Jobs? Gibt es nicht jemand unter euch, der irgendwas macht, worüber er gerne reden wollte? Und ihr glaubt es nicht, wie viele super Leute sich bei uns gemeldet haben. Das ist Wahnsinn. Und wir fangen jetzt heute gleich mit der ersten an, nämlich mit einer Privatdetektivin. So, und Wir erstellen gemeinsam, und Ina, da finde ich, haben wir auch wieder mal bewiesen, dass wir auch Servicecharakter haben.
01:51
Wir erstellen gemeinsam einen How-to-Fremd-G-Checklisten-Kalender. Ohne erwischt zu werden. Ohne erwischt zu werden. Und sie wird uns genau sagen, wie ist man am unauffälligsten, wo trifft man sich, wie kommuniziert man und so weiter und so fort. Also da ist wirklich was für jeden dabei. Sie sagt, Männer sind ungeschickter im Fremdgehen als Frauen und vieles, vieles mehr. Jeder findet sich, glaube ich, da wieder und muss das ein oder andere Mal schmunzeln. Sie ist wirklich dabei mit der Kamera, wenn Menschen fremdgehen oder andere Dinge tun, die sie nicht tun sollten.
02:18
Das ist wirklich kein Scherz. Das haben wir uns nicht ausgedacht, sondern die macht das wirklich beruflich und hat sich bei uns gemeldet.
02:24
Und jetzt sind wir gespannt, was sie uns zu erzählen hat. Lena Körner ist heute bei uns.
02:30
Mit den Waffeln einer Frau. Ein Podcast von Barbaradio. Community Edition.
02:37
Liebe Freunde, liebe Community-Gemeinde, möchte ich beinahe sagen. Ja, heute ist es mal wirklich an die Community-Gemeinde gerichtet, weil eine von euch sozusagen ist heute bei mir. Ich habe ja vor kurzerer Zeit dazu aufgerufen, dass sich Menschen bei mir melden sollen von meinen Hörerinnen und Hörern, die irgendwas Tolles machen, was alle Menschen da draußen interessiert. Und da hat sich eine ganz tolle Frau gemeldet und die haben wir natürlich gleich eingeladen. Sie ist Privatdetektivin und jetzt frage ich mich natürlich im Zuge meiner beruflichen Neuorientierung. Man weiß ja nicht, was alles so kommt.
03:09
Wäre das vielleicht auch was für mich, weil ich sehe nämlich mit Sonnenbrille und Trenchcoat extrem gut aus. Herzlich willkommen, eine Privatdetektivin aus Hamburg.
03:17
Lena Körner ist bei uns. Guten Morgen. Hi. Hallo Lena.
03:21
Hallo.
03:22
Lena Körner klingt schon mal ein bisschen so, als wäre das eine Serie, eine Detektivserie im ZDF, weißt du? Von den Pfefferkörnern. Ja, sowas. Oder Lena Körner, Ermittlung knallhart oder irgendwie sowas. Jetzt meine erste Frage an dich. Wenn ich sage, ich kann gut Trenchcoat und Sonnenbrille tragen, müsste ich überhaupt Trenchcoat und Sonnenbrille tragen? Gehört das zu deinem Arbeitsalltag?
03:42
Also das jetzt nicht, aber ich habe immer eine Cappy dabei, Sonnenbrille. Ich bin ja komplett wandelbar. Also lange Haare zu meiner Haare, das ist alles immer anders. Und ich habe immer im Auto ganz viele Klamotten. Ach, das schon? Das schon, ja. Also aber du greifst jetzt nicht zur kurzhaarigen Männerperücke? Nein. Okay. Ich will doch noch eine Frau bleiben.
04:02
Ja, du willst eine Frau bleiben. Aber manchmal erfordert ja der Zweck auch besondere Mittel. Ich finde es toll, dass du dich bei uns beworben hast. Und du bist ja wirklich, ich habe gerade nämlich in der Redaktion nochmal nachgefragt, hat die sich wirklich beworben oder habt ihr die doch heimlich engagiert? Aber du bist wirklich Hörerin von mit den Waffeln einer Frau.
04:20
Ja, ich höre den Podcast immer bei Observation.
04:23
Das sieht man ja immer so im Fernsehen, wenn dann irgendwie einer vor der Tür sitzt und observiert. Und ganz ehrlich, ich habe es erst letzte Woche wieder gesehen. Genau in dem Moment, wo dann was passiert, ist der Typ eben dann kurz nicht aufmerksam. Ist dir das auch schon mal passiert?
04:34
Nee, tatsächlich noch nicht. Zum Glück.
04:36
Okay. Das ist doch gut zu wissen, dass meine Stimme dazu aufruft, offensichtlich aufmerksam zu bleiben und nicht einzuschlafen. Ja, also wenn du willst, kannst du mitkommen. Ja, das halte ich nicht für ausgeschlossen. Aber ich würde mir so einen geilen Trenchcoat kaufen und dann so eine Sonnenbrille haben und mega auffallen dadurch. Man muss ja total unauffällig sein. Wurdest du schon mal entdeckt?
04:55
Nee, tatsächlich noch nicht. Bin ja auch ganz froh drüber. Weil dann wäre der ganze Auftrag ja auch dahin.
05:00
Ja, total. Jetzt ist es ja so, wie lange hast du überlegt, dich hier bei uns als Privatdetektivin zu zeigen? Weil es ist ja am Ende so, dass es ja schon eine gewisse Verbreitung hat. Würde das vielleicht deine Deckung ein bisschen aufdecken?
05:13
Nee, würde ich nicht so sagen, weil ich habe auch eine Sicherheitsfirma, ja auch nebenbei noch. Und da habe ich auf Instagram zum Beispiel auch ganz viele Fotos von mir drin. Okay.
05:22
Okay.
05:23
Also ja, dann setze ich halt eine Sonnenbrille auf oder mache meine Haare zu. Ja, ganz genau. Oder lässt sich einfach irgendwann operieren im Gesicht. Oder das. Mache ich ja auch demnächst wahrscheinlich.
05:32
Da sind unsere Berufsfelder wiederum sehr ähnlich. Wenn ich an Privatdetektive denke, sehe ich immer so jemand, der im Auto ist, sieht man ja oft in Filmen, und dann so Kameraklicken, Schwarz-Weiß-Fotos, wo jemand beim Fremdgehen beobachtet wird. Ist das Teil deines Alltags?
05:48
Ja, aber auch viel im Café sitzen zum Beispiel. Also gerade da, wo das Objekt halt ist, guckst du schon, okay, ist da ein Café, wo ich mich vielleicht hinsetzen kann, dann sitzt man da mal eine Stunde. Nur im Auto zu sitzen, das kann ich auch nicht. Okay.
06:01
Privatdetektiv sein ist schon so, wie man sich's vorstellt, dass man jemand wirklich verfolgt und genau schaut, wo geht der hin, wie lang ist der da oben in der Wohnung, wann kommt der raus, wie ist der Alltag?
06:10
halt von demjenigen. Genau. Also es kommt halt auch drauf an, was für eine Observation das ist. Also wir haben ja auch viele Firmen, die ihre Mitarbeiter zum Beispiel überprüfen wegen Lohnvorzahlungsbetrug, die dann sagen, ich bin krank und sind am Ende nicht krank und woanders arbeiten. Also das gibt es halt auch. Oder Sorgerechtstreit. Das ist halt auch. Aber Untreue ist schon Ach, Unterhäuser.
06:32
Wir werden uns ein bisschen auf die Unterhäuser gleich fotografieren. Konzentrieren. Fotografieren. Bist du auch ab und zu am Computer und was machst du da?
06:42
Online-Recherche. Das ist eigentlich auch das, womit ich anfange. Wenn jetzt zum Beispiel eine Auftraggeberin zu mir kommt, dann gucke ich halt erstmal, was kriege ich online raus. Weil heutzutage kriegt man online sehr, sehr viel raus.
06:52
Also du bist totale Google-Meisterin, oder? Du weißt genau, welche Suchbegriffe du eingeben musst.
06:56
Ja, dann Facebook, Instagram, TikTok.
06:59
Das ist ja alles. Das habe ich ja auch schon mal gemacht, wenn ich jemanden dann irgendwie, weißt du, so ein bisschen näher informiert sein wollte. Dann kannst du gucken, wem folgt der? Wer folgt dem? Gibt es da Überschneidungen? Machst du sowas auch?
07:10
Ja, genau. Und Facebook ist ja heutzutage nicht mehr so viel. Viele sind ja auf Instagram. Und bei Facebook vergessen die meisten auch. Oder die vergessen, dass sie Facebook haben. Und da ist halt noch sehr viel öffentlich. Fantastisch. Das heißt, da sind die Anfänge oft irgendwie in Facebook noch drin. Wären sie bei Instagram, haben sie es dann schon vergessen oder haben sie es dann schon angefangen zu vergessen. Verdecken. Oder sind halt privat gestellt. Dann wird es schon wieder schwieriger.
07:33
Kannst du nicht unter verdeckten Namen dann eine Anfrage stellen? Doch, doch.
07:41
Da gibt es schon so Tricks, die man hat.
07:43
Auf jeden Fall. Aber das ist ja, ich meine, gerade die sozialen Medien sind ja ein wahnsinnig weites Feld. Ist nicht sowieso Telekommunikation das Hauptgerät, worüber Sachen rauskommen? Also meine Erfahrung ist irgendwie, wenn man eine Untreue auffliegt, das funktioniert meistens, geht es über die Telefonrechnung oder über irgendwelche E-Mails oder so, ne? Ja, oder KI.
08:05
Wie KI? Viele hatte ich jetzt gerade letztens, das war nicht bei mir, aber ich habe es gelesen, da hatte eine andere Detektei auch einen Fall. Und die hatten das auch im Internet und so. Da habe ich mir das durchgelesen. Da hat eine Frau, nee, ein Mann hat das bei ChatGPT zum Beispiel so reingeschrieben, meine Geliebte und so. Und seine Freundin hatte den gleichen Account und hat das darüber dann erfahren am Ende.
08:28
Oh Gott, ist das lustig. Dann gehst du bei ChatGPT rein und dann fragt dich, ChatGPT, sollen wir nochmal an Tatjana schreiben? Ich hätte noch eine weitere Idee, wie du sie für dich gewinnen kannst. Ja, klar. Arbeiten Männer oder Frauen besser, wenn es um Untreue geht? Hast du das Gefühl? Frauen. Frauen sind besser, gell? Ja. Jetzt mal so ein ganz normaler Mann. Ich meine, wir kennen ja beide Männer. Die sind doch nicht dazu in der Lage, neben ihrem normalen Business und noch einer eigenen Familie und so, dann auch noch ein oder zwei Geliebten zu handhaben.
08:59
Das kann ich mir nicht vorstellen. Das kommt doch raus. Deswegen habe ich mir eine Frau gesucht.
09:05
Wie wird man Detektivin? Erzähl mal, wie das bei dir, wie dein Werdegang so war.
09:09
Ich habe angefangen mit einer Sicherheitsfirma. Also ich bin Fachkraft für Schutz und Sicherheit eigentlich. Und habe dann nach der Ausbildung direkt gesagt, so das war's, ich mache mich selbstständig. Und bin dann mit meinem Abschlusszeugnis dann gleich zum Gewerbeamt, bin Gewerbe angemeldet. Und da hat man halt erstmal alles angenommen, also Veranstaltungen und, und, und. Und dann hatte ich so zwei, drei Aufträge. Oder wo ich angefragt wurde, ob ich halt observieren kann. Da habe ich gesagt, ja, kann ich machen. Und dann habe ich gemerkt, okay, das bringt mir eigentlich so am meisten Spaß, als an der Tür irgendwo zu stehen und irgendwelche Frauen abzutasten oder sonst irgendwas.
09:43
Und dann habe ich gleichzeitig dann noch eine Detektei gegründet, weil Sicherheitsdienst und eine Detektei, die haben wirklich nichts miteinander zu tun. Meiner Meinung nach. Überhaupt nicht? Nein. Und leider bieten halt viele Sicherheitsdienste das halt mit an. Habe ich halt damals auch. Aber da gehört halt viel mehr zu. Und ich habe Kriminologie dann noch studiert. Ja. Und habe dann auch noch Privatermittlung als Weiterbildung gemacht.
10:09
Was lernt man in so einem Privatermittlungsaufbaustudium, sage ich mal?
10:12
Genau das, was ich halt schon gesagt habe. Dieses Online-Recherche. Und wie du halt auch Fotos machst und all sowas.
10:19
Ja. Muss man sich mit der DGVO-Datenschutzgeschichte auseinandersetzen? Weil ihr seid natürlich, fand ich auch interessant, in deiner Anzeige oder in deinem Werbeflyer steht auch ganz klar, dass das gerichtsfest ist oder rechtssicher. Also das heißt, du bewegst dich immer in einem Rahmen, der sozusagen juristisch nicht angreifbar ist, ne?
10:40
Genau, gerade so bei Sorgerecht zum Beispiel, wenn es um Kinder geht und der Mann geht fremd und so, dann geht das ja nachher auf die Kinder über. Und das muss auch gerichtsfest sein dann, damit die Kinder dann am Ende entweder das Sorgerecht halt geteilt wird oder halt der Frau zugesprochen wird.
10:57
Ja, da geht es schon um richtig spannende Sachen und auch um wichtige Dinge. Da muss man natürlich ordentlich auch arbeiten. Es ist völlig klar. Darf man jemanden einfach so abhören? Also wenn du jetzt zum Beispiel im Café sitzt, darfst du dem eine Wanze unter den Tisch kleben? Nee.
11:08
Darfst du nicht, ist in Deutschland verboten. Schade eigentlich, oder? Aber dann setze ich mich genau daneben und höre das ganze Gespräch auch.
11:14
Machst du dir dann Notizen? Schreibst du dir dann Sachen auf?
11:17
Ja, aber auf dem Handy dann.
11:18
Okay.
11:18
Fällt weniger auf, als wenn ich da eine Zelle umstiftet.
11:21
Können Sie das kurz noch mal sagen? Den letzten Satz hat sie nicht verstanden. Ich schreibe kurz mit, nicht so schnell bitte und ein bisschen deutlicher. Ja, okay, also gibst du das Handy ein. Okay, okay. Ja gut. Hast du schon, weil du bist ja jetzt schon Profi, hast du schon so bestimmte Muster und Strukturen entdeckt? Du hast ja eine gute Menschenkenntnis. Bist du dann schon manchmal an so einem Punkt, wo du sagst, okay, sehe ich schon von Weitem, da ist was faul? Ja, tatsächlich schon.
11:45
Gerade bei Männern ist das viel, wenn sie untreu sind. Die gehen halt sofort aus dem Haus und gehen gleich ans Telefon und rufen halt dann gleich die Geliebte an oder so. Ja. Das hatte ich gerade letztens auch erst.
11:57
Da muss man unheimlich aufpassen, weil sich nämlich manchmal deine Bluetooth-Kopfhörer mit dem Handy des anderen, also kann dann auch mal passieren, dass es zu Hause auf dem Lautsprecher abgespielt wird. Weißt du, also es kann ja alles passieren. Ich finde diese ganze Technik ist ja so krass, was da alles möglich ist und was passieren kann. Also was hast du da für Erfahrungen gemacht?
12:17
Ja, da war dann Essen zum Beispiel zum Café auch gefahren und hat wohl dann zu Hause gesagt, ich hole mal kurz Brötchen. Also das sind nur so kleine Momente. Und sie ist dann, also die Geliebte ist dann halt auch da. Die treffen sich dann halt fünf Minuten und er fährt wieder nach Hause. Das ist ganz kurz nur. Und das kriegen die Frauen halt dann auch nicht mit zu Hause. Dann kommt er mit Brötchen halt wieder nach Hause.
12:36
Und kann so ein normaler Mann, auch wenn du da nicht so viel Erfahrung hast, in fünf Minuten schon das Notwendigste erledigen? Ja.
12:44
Oder geht es da nur um einen, um einfach nur sich kurz mal in der Bäckerei zwischen Laugenstangen und Kornerbrot irgendwie zu umarmen, oder? Oder kurz im Auto. Oder kurz im Auto. Ich würde mich im Auto treffen, irgendwie. Aber es ist auch irgendwie rührend, findest du nicht? Ich finde, man hat ja auch ein bisschen Herz für Leute, die sich verlieben. Du musst ja neutral bleiben. Ja, aber, guck mal, ich bin Sternzeichen Krebs. Was heißt denn das? Ganz sensibel.
13:12
Also für mich ist dann auch am schlimmsten im Job, wenn ich den Leuten dann sagen muss, ja dein Mann ist jetzt fremdgegangen. Und dann denke ich aber auch dann manchmal so, ja aber die Geliebte, irgendwie ist das ja, wie du gerade gesagt hast, auch süß.
13:24
Das ist schon manchmal schwer. Also du bist dann richtig der Überbringer der schlechten Nachricht. Wie lange brauchst du meistens, um das rauszufinden?
13:32
Drei Tage.
13:33
Drei Tage?
13:34
Ja. Achso, krass.
13:36
Also in drei Tagen hast du schon alles rausgefunden. Im besten Fall.
13:39
Im besten Fall, ja.
13:41
Und dann kannst du schon ein Ergebnis überbringen mit Fotobeweisen.
13:44
Das ist ja fantastisch, Lena. Sag mal, das ist ja ein total geiler Job. Du hast halt so eine Sachen, aber zum Beispiel, wenn es um vermisste Personen geht, wenn jemand seinen Bruder sucht oder seine Schwester, das sind dann zum Beispiel wieder freudige Neuigkeiten, die man dann halt der Kundin sagt. Das ist dann so der Ausgleich wieder. Ja, ich habe deine Schwester gefunden und wie die sich dann halt freuen. Das ist dann auch so. Sowas gucke ich mir rauf und runter an, auch bei Instagram. Oder bei Vermisst früher.
14:07
Ja, da gibt es so Serien, oder? Und dann macht die es auch so spannend. Die sagt, wer würdest du dich freuen, wenn eine Nachricht von deinem Bruder... Und dann kommt die Nachricht vom Bruder und dann... Und wärst du auch bereit, ihn zu treffen? Ja, er ist da. Und dann kommt er zur Tür rein.
14:21
Und dann stehe ich schon um die Ecke.
14:22
Ja. Wie gehst du vor, wenn du ein vermisstes Familienmitglied finden willst?
14:28
Auch erstmal online. Weil die haben ja den Namen und über Namen kannst du eigentlich schon viel, sag ich mal, finden. Dann ungefähr, wenn die ungefähr das Geburtsdatum halt auch haben, dann ist das halt umso einfacher. Und dann halt auch erstmal online. Und dann guckt man, kriegt man irgendwie die letzte bekannte Adresse noch raus. Dann fährt man dahin. Dann ist es halt so auch Nachbarn befragen. Natürlich auch viel. Aber ich habe dann auch schon Fälle gehabt, wo es dann leider am Ende auf dem Friedhof dann geendet hat. Das ist dann natürlich auch doof.
14:56
Das ist natürlich doof, aber dann hat man zumindest Gewissheit. Kannst du auch auf so Stadtarchive und so Stadtregister und Bürgeramt und so, kannst du da auch zugreifen? Ja, Stadtarchiv ja sowieso. Da kann man ja sowieso auch hinfahren und sich das einfach alles so angucken.
15:10
Aber sonst muss ich halt auch ganz normal über Behördengänge gehen, was dann halt mich manchmal zurückwirft, weil Behörden antworten auch ganz gerne erst nach 14 Tagen.
15:17
Ja, da kriegst du das mit den drei Tagen nicht hin. Nee, dann nicht.
15:21
Aber das ist halt für mich so das Spannendste, vermisste Person wiederzufinden. Das ist wirklich Recherche, weil Untreue ist so viel und irgendwie, ich sag mal, immer das Gleiche. Und wenn du dann halt sowas hast, so wie letztens hatte ich auch, der wurde hier in Deutschland gesucht.
15:37
Also offiziell gesucht oder nur von seiner Familie gesucht oder polizeilich gesucht?
15:58
Aber das ist ja irre, weil die Polizei hat ja im Zweifel nochmal andere Möglichkeiten, vielleicht an bestimmte Sachen ranzukommen. Und wenn du das dann eher schaffst, dann muss man ja schon auch sagen, dass die Polizeiarbeit, das ist dann nicht interessant für die einfach, so einen einzelnen Typen irgendwo in Spanien oder in Marokko aufzutreiben, oder? Ja, okay. Das stelle ich mir toll vor. Warst du denn als Kind schon sehr neugierig?
16:20
Das ist eine gute Frage. Also für mich war immer klar, ich mache mich selbstständig. Egal in welchem Bereich, das auf jeden Fall. Aber jetzt so, ich wollte erst so Bundeswehr.
16:29
Hättest du auch machen können. Also du wolltest, du hast ja auch als allererstes die Sicherheitsfirma gegründet. Das heißt, du wolltest vor allem, aber du willst ja nicht Konfrontation, oder?
16:38
Sondern du wolltest irgendwie, du wolltest was Cooles machen, wo man sagt, so da stehe ich dafür und da setze ich mich dafür ein. Genau, so und in der Sicherheit hast du halt, ja, ist halt Männerdomäne, es ist einfach so. Dann gerade an der Tür hast du ja viel und dann habe ich mich irgendwann dazu entschieden, okay, ich arbeite mit Hunden, wir haben zwei Schäferhunde zu Hause und Begleitschutz machen wir noch. Also das mache ich auch noch in der Sicherheit tatsächlich. Ja, die meisten wollen halt nicht mehr dieses Hollywood-mäßige, dass da, manche vielleicht schon, dass da ein Zwei-Meter-Typ neben dem steht, zwei Meter groß, zwei Meter breit.
17:09
Ja.
17:10
Aber viele wollen halt so auf Freundinnen-Basis das einfach haben, ne? Ja, ja, ja. So ganz entspannt.
17:16
Und dann noch ein süßer Hund dabei. Wobei so süß ist da wahrscheinlich gar nicht. Die zwei steht vor Hunde, oder?
17:21
Die sind sehr süß. Hast du die dann selber abgerichtet? Ja, also wir haben noch gerade eine kleine, die ist erst acht Monate alt und die geht jetzt in Ausbildung. Geil. Und die ist leider sehr süß. Die hat noch Schlappohren.
17:33
Oh nein. Aber irgendwann wird sie eine kleine Kampfmaschine sein, wenn man sie dazu auffordert. Letztens war ich mit ihr im Volksparkstadion. Da waren wir arbeiten.
17:41
Und da hat sie auch auf einmal richtig angefangen zu bellen. Da habe ich irgendwie kurz erschrocken, war aber stolz. Die Gegenüber hatten Angst und ich saß da mit einem Lächeln.
17:49
Sehr gut, das geht in die richtige Richtung, mein Mädchen.
17:52
Das ist gut. Dann halt ja Begleitschutz. Gerade so auf dem CSD sind wir halt viel unterwegs, auf dem Truck.
18:00
Das machen wir. Also nur mit Hunden, Begleitschutz und sonst jeder Deckteil. Wenn ich dich jetzt buchen will, wo finde ich dich?
18:07
Du kannst einfach bei mir auf die Webseite gehen oder halt bei Instagram. Viel kommt über Instagram tatsächlich.
18:12
Wirklich?
18:12
Schreibt in meine DMs. Und dann schreiben die Leute rein, mein Mann betrügt mich, bitte hilf mir. Ja, da ist viel, weil gerade auch so E-Mail zum Beispiel, wenn es um Untreue geht, die haben ja manchmal E-Mail-Accounts zusammen.
18:25
Das ist ein Riesenfehler. Können wir hier jetzt mal eine Durchsage machen an alle Männer und Frauen. Bitte keine Familienfreigaben, keine gemeinsamen Sachen, nichts sharen, auch nicht die Spotify-Listen oder so. Ist ja alles total verräterisch. Sage ich jetzt einfach nur mal, weil ich mich sehr viel mit anderen Frauen unterhalte. Ich würde sagen, da könnte man sich viele Probleme sparen.
18:45
Auf jeden Fall.
18:46
Oder getrennte Konten vielleicht auch mal.
18:48
Ja. Darüber kommt auch viel. Natürlich. Dass da viel rauskommt. Darum hat mein Mann schon wieder 450 Euro abgehoben. Ja.
18:55
Und das ist kein Geschenk dabei für mich raus. Jede Woche Mittwoch, Gott, das ist auch so eine spießige Regelmäßigkeit dann, gell? Am Mittwoch wird gebümst. Ja, genau. Und es kostet halt immer, ja klar, Hotelzimmer, da muss man sich natürlich noch als großzügig zeigen, vielleicht noch ein paar Blumen.
19:11
Nicht ein Hotel, sondern ein Hotelzimmer.
19:12
Ja, genau, genau. Ich finde es doof, wenn es zwei Einzelbetten sind, würde ich doof finden.
19:17
Mit Besucherritze.
19:18
Mit Besucherritze. Da muss man dann schon, irgendwann müsste man dann die Hotels rausfinden, wo man sagt so, manchmal komme ich in so ein Hotel, da denke ich mir, oh, das wäre heute schwer. Wie gut, dass ich verheiratet bin. Guck mal, ich habe Waffeln für dich gebacken.
19:29
Der sieht sehr gut aus.
19:30
Die stehen hier direkt vor dir. Was steht denn da bei dir auf der Waffel?
19:33
Wer hat das Stück geklaut? Und dann steht bei mir, oh, was macht das denn hier?
19:36
Oh Gott, wie süßes liegt nämlich bei mir das Stück. Ich muss mal kurz... Ihr seid so süß, was ihr euch einfallen lasst. Das ist ja alles meine Redaktion, weißt du?
19:45
Ich bin ja nichts, ich bin ja nur eine Hülle.
19:47
Und die machen mich voll, sozusagen. Aber die sind super lieb hier alle. Ja, gell? Finde ich auch. Ich bin jedes Mal wieder total, ich denke mir immer, wie schade, dass ich den Bums hier moderieren muss und dass ich nicht selber zu Gast sein kann. Verstehst du, wenn du meinst?
19:58
Das Schild. Das Schild draußen. Haben wir auch aufgeschrieben, gell?
20:01
Das ist Wahnsinn. Ich habe meiner Frau gleich das Foto geschrieben. Was stand da drauf?
20:04
Herzlich willkommen, Lena Körner. Und dann habe ich das meiner Frau geschickt und habe gefragt, ob ich jetzt auch so zu Hause begrüßt werde. Sie hat Nein gesagt. Es ist leider so, dass hier gelten andere Regeln als zu Hause.
20:14
Hör auf, habe ich auch festgestellt. Also schmeckt sehr gut. Gibt es, das finde ich interessant, ich hatte mal so einen Freund, der war auch so ein bisschen aus so einem Türsteher Hamburg-Ding. Ja, Kitsch, aber ein Kitsch gearbeitet hat. Und der hat überall was vermutet. Während ich, die ich aus so einem totalen Happy-Life-Pippi-Langstrumpf-Leben kam, habe immer so gesagt, was willst du denn und so. Und der hat ständig irgendwo was vermutet und dann war auch ab und zu mal was da. Jetzt meine Frage ganz konkret an dich. Ist mehr Verbrechen und Hinterhältigkeit und, sage ich mal, bestimmte Unstimmigkeiten in the house und man sieht es, wenn man so wie du genauer hinschaut?
20:53
Oder ist das eine Fehleinschätzung? Nee, man sieht es. Du siehst es und es ist dann auch... Ja, weil wenn man hinschaut, dann sieht man auch was, oder?
20:59
Also du nimmst das halt auch alles, diesen ganzen Beruf nimmst du mit in deinen Alltag rein, ne?
21:03
Also wenn ich irgendwo bin oder so, auf einer Feier, dann gucke ich auch erstmal skeptisch gegenüber allen. Aber...
21:11
Nein, das sieht man schon. Auf jeden Fall. Man muss halt einfach so dieses Gespür halt irgendwann haben. Und ich finde, aber Frauen haben das sowieso. Dieses Bauchgefühl schon. Und auf das Bauchgefühl sollte man eigentlich auch immer hören.
21:23
Deswegen ist es wahrscheinlich ein totaler Vorteil, dass du eine Frau bist.
21:26
Ja, also die meisten Kundinnen sind auch Frauen.
21:29
Achso, du wirst mehr von Frauen beauftragt. Aber das würde ja dann zu dem Ergebnis führen, dass Männer häufiger fremdgehen als Frauen. Ja, kann ich bei mir auf jeden Fall sagen. Aber wir haben ja vorhin festgestellt, die Männer kommen nur nicht zu dir und befürchten, dass ihre Frau fremdgeht, weil die Frau sich einfach viel besser verschleiert und bedeckt hält zu Hause.
21:47
Letztens hatte ich einen Fall, da hat eine Frau mich angerufen und hat gesagt, ich fahre mit meiner Affäre weg, können Sie mitkommen und Fotos von uns machen.
21:58
Also komplett umgedreht.
22:00
Ja, und die wollte diese Fotos in Umlauf bringen, damit er zu Hause ein bisschen in die Puschen kommt, oder wie?
22:05
Nee, die Frau zu Hause hat das so hingestellt, dass die Geliebte, wovon sie ja nichts wusste, aber ihn stalkt. Und sie hat das dann alles umgedreht und am Ende konnte sie jetzt sagen, hier, dein Mann, der liebt mich auch und ich stalke ihn nicht.
22:19
Ach so rum. Also die Frau hat sich mit einem verheirateten Mann fotografieren lassen und hat dann der Ehefrau zu Hause...
22:28
Achso, das ist aber sehr komplex. Aber schlau gemacht von ihr. Sie wurde ja hingestellt als Stalkerin.
22:33
Und sie hat damit bewiesen, dass er freiwillig kommt. Na gut, die Frage ist nur, ob sie den Mann dann auf Dauer halten konnte, wenn sie mal eben kurz seine Ehe ruiniert hat, ohne dass er es wollte. Ich glaube, wir sind zusammen jetzt. Die sind ja zusammen. Ich glaube schon. Für viele Männer ist es ja auch wurscht, weißt du? Ich glaube, die Kinder von der Frau zur Geliebten denken sich super. Ah, jetzt abends muss ich jetzt nicht mehr rechts abbiegen, sondern links abbiegen an der Kreuzung.
22:57
Aber sonst ist eigentlich alles ähnlich. Aber das war auch das erste Mal, dass ich genau sowas hatte.
23:02
Aber erzähl mal, wenn wir jetzt mal über deine Fälle sprechen. Was würdest du jetzt sagen, sind die Top 3 Fälle, die du in den letzten Jahren bearbeitet hast? Die besten? Ich saß zwei Wochen auf dem Friedhof.
23:13
Das war auch von einer Kundin. Ihr Mann war gestorben. Und das ging ungefähr vier, fünf Monate. Da hat jemand immer eine rote Rose aufs Grab gelegt. Jede Woche. Es gab keine Woche, wo keine war. Und sie wollte halt wissen, wer das ist. Ja. Und dann bin ich dann gefahren, hab mich dann da hingesetzt und in der Woche, wo ich denn da war, lag keine Rose. Am Ende der Woche hab ich dann gesagt so, wen hast du das denn allen erzählt? Und dann sagte sie, ja den, den, den, den. Und ich so, ja gut, dann lass mir jetzt nochmal eine Woche. Dann lag da auch wieder eine. Ich sag, und danach die Woche erzähl mir das gar keinem.
23:45
Und am Ende war es ihre beste Freundin. Und da wurde dann auch nachgewiesen nochmal in der Recherche, dass der Mann mit der auch irgendwie was am Laufen hatte.
23:55
Also Vertrauen ist, mein Gott, sehr fürchterlich.
23:58
Erzähl mal noch was.
24:00
Ja, das mit der Frau letztens, die mich angerufen hatte.
24:03
Die fotografiert werden wollte? Das war halt mal was. Geile Fotos von sich, wie man so über die Straße geht mit so einem Mann, weißt du, und man so schon so, gleich gehen wir ins Hotel. Das würde ich auch gerne mal wieder haben, weißt du, dass man mal so fotografiert wird irgendwie in so einer lebensbejahenden Situation.
24:19
Ja, ich habe erst gedacht, okay, nicht, dass sie jetzt so, sie weiß ja, dass sie fotografiert wird. Nicht, dass sie jetzt extra irgendwie immer mehr zu ihnen randrückt, weil das müsste ja eher von ihm kommen, dass er ja die Hand um sie legt und so. Aber so war es dann auch am Ende. Also er ist dann, er hat sie dann geküsst und davon haben wir dann Fotos gemacht und toll.
24:39
Ja, bist du nicht auch manchmal erstaunt darüber, wie viel, ich finde immer, nee, das sage ich jetzt nicht, ich glaube, das ist politisch und korrekt.
24:46
Ich wollte was ganz Schlimmes sagen.
24:51
Also kannst du auf Partys drüber reden, was du machst?
24:54
Ja, oder? Aber dann bin ich halt komplett drin und muss alles erzählen. Ich weiß.
24:59
Das ist so wie bei vielen anderen Berufsgruppen. Ich kenne jemanden, der ist Paar- und Sexualtherapeut. Kannst du dir ungefähr vorstellen, was bei dem abgeht, wenn der bei einem Abendessen neben jemandem sitzt? Ja, also das heißt, dann wirst du natürlich die gleichen Fragen gefragt, die ich dich jetzt wahrscheinlich auch frage.
25:13
Ja, das ist natürlich sehr, sehr viel. Also irgendwann hat man auch dann auch keine Lust mehr, darüber zu reden. Gerade wenn noch Musik von allen Ecken kommt und man mitten auf einer Party steht, da hat man dann auch keine Lust drauf. Aber viele sind dann so, auch Kunden, die mich anrufen. Ach, sie gibt's wirklich? Ja.
25:29
Ich so, ja. Achso, ich dachte, das gibt's nur im Film. Ja, kann ja auch sein, dass man ein KI-Bild da reinstellt irgendwie und nur behauptet, irgendwie eine jene Frau zu sein. Ja.
25:38
Aber viele denken so, Detektei ist halt kein Beruf. Die kennen das halt aus dem Fernsehen und für die ist dann so, ach, das gibt es auch wirklich.
25:45
Hast du denn das Gefühl, dass du so ein richtiges Imperium aufbauen kannst? Du bist ja mega jung. Du bist ja noch unter 30.
25:51
Noch.
25:52
Hast du den Ehrgeiz oder sagst du, ich will irgendwann wirklich eine richtig, richtig große Firma haben mit dem, was ich da mache?
25:59
Ja, also das ist auf jeden Fall mein Ziel. Gerade so Schleswig-Holstein. Das ist so, ich will schon die Nummer eins werden.
26:05
Die Nummer eins in Sachen Detektivarbeit.
26:08
Ja.
26:08
Wir helfen, wo wir können. Wir helfen, wo wir können, Lena Körner. So, jetzt pass mal auf. Wir spielen ein Spiel. Die Redaktion hat sich folgendes ausgedacht. Liebe Lena, liebe Barbara, aus Spaß wird Ernst. Barbara hat eine Affäre mit Henning Baum. Ja.
26:25
Kennst du Henning Baum? Ja. Okay. Weißt du, ich mache das immer so ganz plakativ, dass ich sage, ich finde den gut, weil der ist so ein Urmann. Verstehst du, was ich meine? Wenn man jetzt mit so Special Interest Sachen kommt und ich manchmal ja auch zum Beispiel sogar Peter Maffei sexy finde, das kann keiner nachvollziehen. Aber Henning Baum ist sowas Plakatives, das verstehen die Leute. Ihr spielt heute der perfekte Betrug. Lena weiß, wie Menschen auffliegen, welche Ausreden nicht funktionieren und woran ein Seitensprung am Ende scheitert. Deshalb geht ihr heute gemeinsam durch, wie man einen Betrug möglichst sauber organisiert. Fantastisch.
26:55
Kann ich die Unterlagen danach behalten? Wir haben eine Betrugs-Checkliste vorbereitet. Barbara Franklina antwortet. Wir sind gespannt. Die diskrete Redaktion, das gefällt mir. Wo treffen wir uns am besten? Der Henning und ich, ist meine Frage an dich.
27:09
Ja, am besten offensichtlich. Das fällt am wenigsten auf.
27:13
Ich glaube, wer betrügt, neigt dazu, sich so wegzumauscheln. Man muss sich eigentlich erst in ein sehr berühmtes Restaurant zusammensetzen, ganz normal miteinander reden und dann völlig selbstverständlich in ein Taxi steigen. Und alle noch begrüßen und Leute, die man kennt, auch an den Tisch ranholen.
27:29
Man könnte ja auch denken, man hat da jetzt nur ein Meeting oder so. Genau. Also immer umso auffälliger, umso unauffälliger.
27:36
Okay. Und dann steigen wir in ein Taxi und winken die ganze Zeit. Wir winken allen und dann auf dem Weg dahin gibt er noch ein paar Autokamme. Super. Wie kommunizieren wir am besten? Weißt du nicht, dass der sich mit seiner momentanen Frau irgendwie eine E-Mail-Geschichte teilt und so. Da will ich kein Risiko eingehen.
27:51
Ja.
27:52
Telefonieren.
27:53
Telefonieren. Und dann auch entflaschen.
27:55
Und SMSen, gell?
27:57
Bei WhatsApp ist ja schon... Also ich kenne ja so ein paar Leute, die nicht so ganz unwichtig sind in Deutschland. Die schreiben alle SMS. Also manche, weil sie einen Hau haben und Angst haben, dass sie gestalkt werden oder dass man irgendwas findet. Und WhatsApp heißt ja immer mal wieder, kann geleakt werden oder so. Wobei, ich muss ehrlich sagen, ob es jetzt irgendeiner für die Nachrichten von deutschen Prominenten interessiert, ist die große Frage. Die schreiben alle SMS. Also das heißt, wenn ich mich verabrede, ich rufe am besten an. Und dann die Nummer löschen. Nummer löschen? Warte, notiere ich kurz. Ja. Nummer löschen. Okay.
28:27
Wir machen am besten aus diesen beantworteten Fragen einen öffentlichen Katalog und den würden wir da im Internet zur Verfügung stellen. Dass man sagt, approve durch eine Privatdetektivin. Die beste und größte Privatdetektei Norddeutschlands. Schreibe ich einfach mal. Und dann können wir da immer gucken, ob wir alles richtig machen.
28:46
Oder nicht nur mal löschen, sondern einfach anders einspeichern.
28:50
Anders einspeichern. Als Frau am besten. Oder als Mann. Je nachdem. Okay. Und auch mit vollem Namen, genauso wie man alle einspeichert. Ich habe zufällig mal bei einem Ex-Freund von mir ins Telefon geguckt und da war immer eine volle Business Card eingespeichert. Nur nicht bei Pia, Sarah und Laura. Verstehst du? Die standen nur mit dem Namen so irgendwie und das waren nicht seine Kinder. Und da dachte ich mir, das kommt mir komisch vor. Was ist die beste Ausrede, wenn wir uns treffen wollen? Für zu Hause? Ja. Was sagt man zu Hause? Ich muss arbeiten.
29:20
Ja, ich habe übrigens gelesen, dass in Bordellen kannst du vorbeifahren, wann du willst. Am meisten Autos stehen auf dem Parkplatz in der Mittagspause.
29:30
Ja, das ist ja normal.
29:31
Ja, oder? Also das heißt, man erledigt es während der Arbeitszeit. Genau, wird ja am wenigsten auf. Ja, aber was sage ich den Kollegen? Ich fahre kurz nach Hause. Da machst du es genau andersrum. Das kommt ja auf die Krankschreibungstage noch obendrauf. Also wir gehen jetzt mal davon aus, der normale Arbeitnehmer hat 18 Krankschreibungstage im Jahr. Plus einmal die Woche mittwochs, wenn Bummstag ist, nochmal eine Stunde. Irgendwie summiert er sich ja auch auf übers Jahr. Also da, okay, wir machen eine Notiz. Brauchen wir ein festes Alibi, also Fake-Fitnessstudio und angeblich einen Töpferkurs oder Buchclub?
30:04
Nee, wir sagen einfach, wir gehen nach Hause in der Arbeit und zu Hause sagen wir, wir gehen arbeiten. Welches Verkehrsmittel soll ich nutzen, um zu Henning zu fahren?
30:14
Na gut, wir treffen uns ja im Restaurant oder zu Hause.
30:18
Taxi ist halt, da weißt du sofort immer Leute ein. Besser, man parkt mit dem eigenen Auto in der Tiefgarage oder vor der Tür.
30:25
Nee, vor der Tür will ich dann wieder nicht. Ich will gucken, was so in der Nähe ist. Ja, genau. Ein Einkaufsladen oder so.
30:31
Irgendwie so. Ja, ja, genau. Da, wo viel los ist. Wem sollte ich auf keinen Fall von der Affäre erzählen?
30:37
Nein, gar keinen erzählen. Nee. Auch nicht die beste Freundin, weiß ich ja aus...
30:42
Müssen wir ja aus sicherer Quelle, sonst kommt die dann immer noch mit der roten Rose um die Ecke.
30:47
Okay, also mit niemandem darüber reden. Das ist schwierig, glaube ich. Deswegen nutzen viele ChatGPT, die erzählen das denn da. Meinst du, die erzählen das richtig? Und dann sagt ChatGPT, ist ChatGPT dann moralisch oder meinst du, die bestärkt einen noch?
31:01
Ja, ich glaube bestärkt. Das kann man sich wahrscheinlich auch so hinerziehen, oder? Sei mal nicht so moralisch, jetzt red mir mal eher zu, ich habe ohnehin schon genug Zweifel. Und dann kommt, ja sorry, mache ich. Sind wir im Urlaub sicher, wo sollten wir uns am besten für einen Urlaub treffen? Das hört man ja auch häufig, dass dann eine Geschäftsreise oder so vorgegaukelt wird und stattdessen fährt man mit der Geliebten irgendwie eine Woche in die Ferien. Ist dir das auch schon mal passiert?
31:24
Mallorca. Ja, da ist viel, oder? Gerade über Sommer ist da viel.
31:28
Okay, okay. Ich muss schon sagen, man trifft, das ist meine Erfahrung, überall Menschen, die man kennt. Und gerade im Ausland trifft man, also ich als prominenter Mensch kann das nur sagen, also ich habe überhaupt, ich habe keine Chance, irgendwas heimlich zu machen. Also da bin ich mir ziemlich sicher, weil egal, wo ich hinkomme, selbst wenn ich im Ausland bin, da sind ja auch Deutsche. Und wenn die mich dann spotten, dann gucken die nochmal ganz anders hin, weil die natürlich im Ausland dann sagen, du hast
31:53
gibt's ja nicht sie hier und mit wem ist das ihr Mann? Und so, weißt du?
31:56
Also das heißt, da ist es dann nochmal schwieriger. Dann lieber hier irgendwo auf dem Lidl-Parkplatz. Dann lieber hier.
32:03
Gerade im Urlaub. Da fällt es am meisten dann auch noch auf.
32:06
Ja, ja, ja. Also dann muss man halt, ich meine, dann muss man halt auf Strandbesuche gemeinsam verzichten. Das ist ja wohl so. Erstmal. Genau. So, also die Checkliste haben wir abgehakt. Ich hoffe, wir haben vielen Menschen da draußen geholfen. Hast du in deinem Büro, so sieht man es ja immer bei so Krimiserien, hast du da auch so ein Reißbrett mit so einem Plakat und dann mit so Fotos und machst du, weißt du, mit so Schnüren, machst du so Verbindungen?
32:33
Ja, ich habe eine Tafel tatsächlich und habe sie bei dem Fall, wo ich die Person da gesucht hatte, die hier in Deutschland gesucht wurde, da habe ich die das erste Mal benutzt, weil ich alle Adressen da nochmal raufgeschrieben habe und so und dann von Weitem dann da rauf geguckt habe und dann irgendwann kam es dann bei mir auch und habe dann gedacht, okay, so gehe ich jetzt vor. Aber sonst vorher, da mache ich dann auch viel tatsächlich auf Zettel, damit ich die dann auch schnell wieder mitnehmen kann und dann im Auto überlege ich dann nochmal, wenn ich da stehe.
33:01
Aber das sieht man immer in den Kribbis, dass die so eine große Tafel haben und dann gucken die ganz lange da drauf und irgendwann haben sie eine gute Idee.
33:07
Ja, ist auch so. Das hatte ich da auch. Und da war es so, dass ich den Kunden, ich bin ins Büro hingefahren und habe dann so gedacht, okay, das ist jetzt das erste Mal, dass ich dem Kunden sagen muss, ich finde das nicht raus. Aber dann konnte ich es doch irgendwie nicht, als ich wieder davor saß. Und dann kam so ein Moment und dann hatte ich alles. Nein, das gibt es ja nicht.
33:26
Aber vielleicht bist du ein ganz besonderes Koordinationstalent, weißt du, dass du einfach irgendwelche Sachen kombinieren kannst und da würde jemand anderes vielleicht nicht drauf kommen. weil du schon so einen geschulten Blick hast.
33:36
Ja, man geht dann halt nochmal die Adressen durch. Man guckt nochmal bei Google Maps, was ist da. Und dann hatte ich auch darüber dann ein Bauernhaus gefunden und habe gedacht, okay, ein Bauernhaus, meistens leben die Leute ja, die da drin leben, ja schon lange da. Vielleicht kennen sie den noch. Und so war es dann auch am Ende. Da war eine Telefonnummer dann öffentlich, da habe ich angerufen und gefragt vor so und so vielen Jahren, hat da mal jemand gewohnt, kennen sie den noch? Ja, ja, den kenne ich noch. Und die Frau hat alles erzählt. Ja, ja.
34:00
Da kann man ja manchmal fragen.
34:02
Und dann hatte ich den einen Namen, der hatte sich dann auch noch umbenannt. Deswegen hat den auch keiner gefunden hier in Deutschland. Und dann ging alles so seinen Lauf.
34:11
Ich glaube auch auskunftsfreudige Nachbarn sind ja auch in Krimiserien immer wieder der Auslöser für entweder die richtige Fährte oder viel falsche Fährten auch. Aber ich glaube, wenn man manchmal so Leute fragt, gerade auf dem Land, haben sie da was gesehen und so, ist doch erstaunlich, da kriegt man mit Sicherheit sehr viele Antworten. Ja, sehr, sehr viele.
34:27
Sehr viel.
34:29
Und ich glaube, da hast du einen Wahnsinnsvorteil, weil du bist so ein wahnsinnig gut aussehendes Mädel. Irgendwie, wenn du da ankommst, bei dir hat auch keiner irgendwie so Vorbehalte, weißt du?
34:37
Nee, man sagt ja auch nicht, ich bin Privatdetektiv. Man versucht irgendwie anders daran zu kommen. Oder ich habe einen Hund mit und die sprechen mich dann auf den Hund an.
34:46
Ja, der hat ja noch Schlappohren. Und so komme ich dann ins Gespräch.
34:50
Hatte ich dann letztens auch erst. Da wollte ich wissen, okay, arbeitet die da jetzt oder nicht? Und dann kam auch einer raus und sagte, oh, was für ein süßer Hund und so. Und dann meinte ich so, ja, ich kenne hier auch eine, die hier arbeitet. Das wusste ich zu dem Zeitpunkt gar nicht so wirklich. Und der hat mir auf einmal alles erzählt.
35:03
Ja, die ist gerade krank geschrieben. Da habe ich gedacht, super, danke. Acht Stunden gespart. Fantastisch. Ja, das war der Tag, an dem du meine Waffelfolge nicht hören konntest, weil du mehr Zeit eingeplant hattest, als du dann letztendlich gebraucht hast. Warst du schon mal in Gefahr? Nee. Musstest du schon mal Dinge an die Polizei weitergeben?
35:21
Ja, das habe ich schon gemacht.
35:22
Also das sind dann Fälle, wo man dann einfach sagt, okay gut, meine Arbeit endet hier und jetzt geht es ein bisschen ins wirklich Kriminelle rein.
35:30
Auf dem Kiez hatte ich das. Auf dem Kiez in Hamburg. Und da ging es dann auch in eine Richtung, als wir observiert haben, wo ich gesagt habe, nee, da ziehe ich mein Team raus auf jeden Fall. Weil es ging dann halt so in die Drogenrichtung und damit will ich nichts zu tun haben. Und das habe ich dann gemacht. den Auftrag auch sofort beendet. Die Kunden müssen das dann auch verstehen. Und gerade auf dem Kiez, da möchte ich nicht dann reinrutschen irgendwie. Und das habe ich dann auch weitergegeben. Die Kundin hat bis heute nicht bezahlt.
35:56
Finde ich auch super, weil die ist dann umgezogen und hat wohl gedacht, ich finde sie nicht. Da hat sie sich aber getäuscht. Können wir an der Stelle schon mal sagen, falls Sie letztens beauftragt haben, es ging um den Kiez und Sie sind umgezogen, sind gerade dabei, einen neuen Namen sich zuzulegen. Wir finden Sie. Jetzt hänge ich auch mit drin. Ja.
36:14
Das heißt, es gibt also Fälle, die du ablehnst. Ja, doch. Oder halt vorzeitig beenden muss, weil es nicht anders geht. Du hast eine 24-7-Hotline.
36:23
Ja. Also das ist deine Handynummer, nehme ich an. Ja, genau, das ist meine Handynummer.
36:26
Aber egal. Also es gibt keine festen Zeiten. Ich kann dich auch mal um 19.30 Uhr noch erreichen und du gehst dran. Und gibt es dann manchmal so Sachen, wo die Leute wirklich in großer Not sind und sagen, es hat eine große Dringlichkeit?
36:37
Viele rufen dann nachts an, weil die betrunken sind und dann gerade auf einer Party sind und Stress mit ihrem Mann haben oder so. Oder halt andersrum natürlich auch. Und die rufen dann nachts an. Aber da lehne ich dann auch ab. Ich fahre dann nicht nachts los, nur weil die sich gestritten haben. Nein. Das mache ich dann nicht. Aber sonst kann man mich immer erreichen.
36:55
Wenn manchmal das Umfeld so ein bisschen liederlich ist, sage ich jetzt mal. Also im Sinne von, dass da so ein bisschen komische Typen hier und komische Typen da... Da muss man ja selber umso mehr, finde ich, so einen Rückgrat haben und auch so bestimmte Regeln einhalten, dass man selber da so gut dasteht. Weißt du, was ich meine? Das hast du doch mit Sicherheit. Ich habe bei dir das Gefühl, du weißt ganz genau, was du machst und was du nicht machst.
37:17
Ja, auf jeden Fall.
37:18
Auch wenn man sich im unseriösen Milieu bewegt, muss man ja selber mega seriös sein.
37:22
Ja, das stimmt. Das muss man. Also man muss schon ein bisschen wandelbar sein. Man muss sich eigentlich so der Umgebung auch immer anpassen.
37:29
Ist ja auch klamottentechnisch. Ja. Das natürlich auch.
37:32
Du kannst in allen Kreisen jetzt recherchieren. Das war so spannend, mich mit dir zu unterhalten. Also nachdem jetzt die Sonnenbrille und der Trenchcoat gar nicht so eine große Rolle spielt, bin ich mir jetzt gar nicht mehr so sicher, ob ich dann am Ende wirklich Privatdetektivin werde. Aber ich bin, glaube ich, weißt du was, ich gut könnte auch die Leute in so Gespräche verwickeln.
37:51
Ja, das glaube ich auch.
37:51
Weißt du? Und das brauche ich noch. Ah, okay. Ist gut zu wissen. Gut zu wissen. Wie ist es denn bei dir im Job so mit der Work-Life-Balance?
37:58
Also ich versuche Wochenende immer frei zu machen. Ja. So und dann wirklich nur von Montag bis Freitag.
38:02
Ja, aber das funktioniert doch nicht. Ich meine, gebumst wird auch am Wochenende. Ja, aber tatsächlich ist es mehr in der Woche. Ach ja klar, weil es ja während der Arbeitszeit irgendwie stattfindet. Oh Gott, was für ein herrlicher Einblick in die Soziologie der deutschen Fremdgeher wir jetzt von dir bekommen haben. Das ist ja wunderbar. Also Fremdgehen ist weiterhin Auftragssache Nummer 1?
38:23
Ja, mit Lohnfortzahlungsbetrug. Machen die Fremdgehen-Themen mehr Spaß zu beobachten? Nee, vermisste Personen zu suchen. Das bringt mir mehr Spaß.
38:32
Ich sehe schon.
38:33
Ja, weil untreu so viel ist. Und wenn dann sowas mal dabei ist, das ist schon was anderes. Du wächst dich in ganz anderen Kreisen. Du musst dann wirklich Behördengänge machen.
38:43
Ja, ist abwechslungsreich.
38:45
Ja, genau. Das habe ich sowieso viel eigentlich. Auch jeder untreue Fall ist am Ende auch anders, aber irgendwie auch wieder gleich.
38:51
Mhm. Also, das heißt, wir können jetzt einen Aufruf machen da draußen. Wenn ihr Lohngeschichten habt oder Untreueverdacht oder auch andere Sachen, die sich im Rahmen bewegen, Lena Körner steht zur vollen Verfügung. Ich finde immer noch, dass Lena Körner klingt wie eine ZDF-Krimiserie. Ich bleibe dabei. Wenn du Kontakte hast, können wir das ja machen.
39:13
Ja klar, ich habe Kontakte nach ganz oben.
39:16
Ich freue mich sehr, dass du bei uns warst, uns ein bisschen mitgenommen hast in deinen spannenden Job. Wenn du jetzt wieder zurückfährst, was steht jetzt noch so auf der Liste? Ist Sommer auch mal so ein bisschen Zeit, wo man sagt, da ist weniger zu tun? Oder hast du so Hochzeiten im Jahr?
39:29
Ja, also Januar zum Beispiel ist ganz wenig. Ach, da ist wenig. Da ist ganz wenig.
39:33
Ach.
39:34
Dann gibt es hier so eine Zeit, ich sag mal so Mai, da geht es dann wieder richtig viel.
39:38
Wenn die Hormone, ja. Genau, die Frühlingsgefühle dann.
39:43
Und so Sommer, ja über die Ferienzeit ist wenig. Aber da mache ich dann halt mehr wieder mit den Hunden oder Begleitschutz. Also schon alles immer so ziemlich ausgelassen.
39:52
Ich habe mal mit einer Scheidungsanwältin gesprochen und die hat gesagt, ihre absolute Hochzeit ist Januar, Februar, weil die Menschen kommen aus den gemeinsamen Weihnachtsferien zurück und sind sich ganz sicher, mit diesen Menschen möchte ich keine weitere Woche verbringen und gehen dann eben zum Scheidungsanwalt und reichen die Scheidung ein. Das heißt also, im Sommer sind sie erst noch, also du profitierst im Mai, da gehen die Frühlingsgefühle über den Sommer, etabliert man sich dann langsam und dann im nächsten Jahr drauf gehen dann die Ehen auseinander, weil Weihnachten dann doch nicht so war, wie erwartet. Ja, wir haben auch Anwälte als...
40:22
Kunden. Anwälte sind ja viel auf Papier hin und her und wir sind halt mehr draußen unterwegs und das ergänzt sich dann ganz gut, dass die Anwälte dann auch unsere Kunden sind und wir zusammenarbeiten dann.
40:32
Also ich finde es total spannend. Was steht jetzt auf dem Plan, wenn du heimkommst? Was ist der nächste Job, den du machst? Vermisste Person tatsächlich, habe ich jetzt. Da hast du ja genau das vor dir, was dir am meisten Spaß macht. Also Lena, es war uns ein großes Vergnügen und was für eine tolle Idee, dass du dich bei uns gemeldet hast, weil du bist ja eine ganz normale Hörerin. Nicht eine ganz normale, aber du bist ja eine Hörerin und deswegen finde ich das natürlich auch so spannend zu wissen, dass Leute wie du uns hier jede Woche anhören. Ja, immer bei Observation. Ich gebe mir Mühe, dass du auch weiterhin, sage ich mal, weißt du, in der Observation wach bleibst, inspiriert bleibst und nicht zu sehr abgelenkt wirst und auch nicht einschläfst.
41:08
Das ist jetzt mein Ziel, wenn ich die nächsten Waffelfolgen produziere.
41:12
Vielen Dank, dass ich hier sein durfte. Vielen Dank auch Lena Körner. Tschüss. Tschüss.
41:17
Ach, was war das schön. Also, wir wissen jetzt, wie es geht, beziehungsweise wie es nicht geht. Das war uns schon mal wichtig. Ich finde, das ist auch ein schönes Sommerthema. Und wir bleiben in den schönen Sommerthemen, weil in der nächsten Woche haben wir eine weitere Hörerin, die uns von ihrem tollen Job erzählt. Sie ist nämlich Traumdeuterin. Das wird richtig, richtig schön. Ich glaube ja ein bisschen an sowas. Ja, und sie wird uns ganz viele spannende Sachen über unsere Träume erzählen und dass manches nicht so ist, wie es scheint. Auch deswegen werden wir lernen, aber das besprechen wir erst, wenn es soweit ist, in einer Woche nämlich.
41:48
Ich freue mich auf euch.
41:50
Mit den Waffeln einer Frau. Ein Podcast von Barbaradio. Das Radio von Barbara Schöneberger. In der Barbaradio-App und im Web.