Dipl. Psych. Franca Cerutti|355 - Geteiltes Leid ist halbes Leid? - Wie Co-Regulation funktioniert
Woran erkenne ich einen Narzissten? Was steckt hinter Schlafstörungen? Wie werde ich selbstsicherer? Und was kann ich in einer Panikattacke tun?
Jeden Sonntag nehmen die Psychotherapeutin Franca Cerutti und der Psychiater Christian Weiss ihre Hörerinnen und Hörer mit in die spannende Welt der Psychologie. Sie greifen auf, was Menschen wirklich bewegt – Beziehungen, Stress, Eifersucht, Krisen – und verbinden dabei Perspektiven, die selten zusammenfinden: Frau und Mann, Psychologin und Arzt, Verhaltenstherapie und Tiefenpsychologie, Eule und Lerche.
Unterhaltsam, erfrischend direkt und ganz ohne Fachchinesisch. Mal pragmatische Impulse für den Alltag, mal fesselnde Lebensgeschichten – und immer mit überraschenden Aha-Momenten.
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Epizód összefoglalója
In dieser Episode wird das Konzept der Co-Regulation beleuchtet und wie Menschen – von Säuglingen bis hin zu Erwachsenen – ihre emotionalen Zustände durch Interaktion beeinflussen. Die Moderatorinnen erläutern den Unterschied zwischen hilfreicher Regulation, dem Risiko der Co-Disregulation sowie der Bedeutung von Unterstützung in der Kindheit für eine gesunde spätere Selbstregulation.
Zudem wird die Dynamik der Co-Regulation in Beziehungen thematisiert, wobei der Rosenthal-Effekt und die Gefahr starrer Rollenmuster im Fokus stehen. Die Sprecher betonen die Notwendigkeit von Transparenz und dem Abfragen von Kapazitäten, um eine gesunde, wechselseitige Regulation zu ermöglichen.
Fejezetek
Kattints egy fejezetre, hogy közvetlenül ahhoz a pillanathoz ugorj
Kiemelések
wenn wir über Co-Regulation sprechen, dann sprechen we sprechen davon, dass zwei Menschen sich gegenseitig beeinflussen, ihre Gefühle, das worauf sie ihre Aufmerksamkeit richten und auch ihr Verhalten.
00:00:35 · Die Sprecherin definiert den Kernbegriff des heutigen Gesprächsthemas.
dass Kinder, die eine gute Regulation durch ihre Eltern oder durch erwachsene Bezugspersonen erhalten, das selber später besser können.
00:15:12 · Die Sprecher betonen den langfristigen Nutzen von emotionaler Unterstützung durch Erwachsene für die Entwicklung der Selbstregulationsfähigkeit von Kindern.
Aber wenn beide die gleichen Hirnregionen ungefähr gleichzeitig durchblutet haben, dann scheint ja eine gewisse Synchronität vorzuliegen.
00:22:44 · Die Sprecher erklären ein wissenschaftliches Ergebnis zur physiologischen Synchronisation zwischen Menschen.
Wir formen unsere Partner mit weil die uns so behandeln, als wären wir bereits das Idealbild.
00:32:19 · Die Sprecherin erläutert eine Theorie darüber, wie die Behandlung durch den Partner die eigene Identitätsentwicklung beeinflusst.
Zu einer guten Korregulation würde theoretisch gehören, dass du spürst, dass was bei dir ist, es transparent zum Ausdruck bringst und dein Gegenüber dann eine entsprechende Reaktion zeigen kann.
00:38:06 · Die Bedeutung von emotionaler Transparenz für den Erfolg von Co-Regulation wird hervorgehoben.
In dieser Episode wird das Konzept der Co-Regulation beleuchtet und wie Menschen – von Säuglingen bis hin zu Erwachsenen – ihre emotionalen Zustände durch Interaktion beeinflussen. Die Moderatorinnen erläutern den Unterschied zwischen hilfreicher Regulation, dem Risiko der Co-Disregulation sowie der Bedeutung von Unterstützung in der Kindheit für eine gesunde spätere Selbstregulation.
Zudem wird die Dynamik der Co-Regulation in Beziehungen thematisiert, wobei der Rosenthal-Effekt und die Gefahr starrer Rollenmuster im Fokus stehen. Die Sprecher betonen die Notwendigkeit von Transparenz und dem Abfragen von Kapazitäten, um eine gesunde, wechselseitige Regulation zu ermöglichen.
Közzétéve20 szept. 2026
Időtartam40:20
Epizódok
355-
Geteiltes Leid ist halbes Leid? - Wie Co-Regulation funktioniert
Meghallgatva
In dieser Episode wird das Konzept der Co-Regulation beleuchtet und wie Menschen – von Säuglingen bis hin zu Erwachsenen – ihre emotionalen Zustände durch Interaktion beeinflussen. Die Moderatorinnen erläutern den Unterschied zwischen hilfreicher Regulation, dem Risiko der Co-Disregulation sowie der Bedeutung von Unterstützung in der Kindheit für eine gesunde spätere Selbstregulation.
Zudem wird die Dynamik der Co-Regulation in Beziehungen thematisiert, wobei der Rosenthal-Effekt und die Gefahr starrer Rollenmuster im Fokus stehen. Die Sprecher betonen die Notwendigkeit von Transparenz und dem Abfragen von Kapazitäten, um eine gesunde, wechselseitige Regulation zu ermöglichen.
20 szept. 2026
354-
Ich fühle gar nichts
Meghallgatva
In dieser Folge von Psychologie2Go diskutieren Franka Cerruti und Christian Weiß die verschiedenen Ursachen für das Gefühl, nichts oder zu wenig zu fühlen. Sie beleuchten dabei Themen wie Trauerregulation, Depersonalisation, Zwangsstörungen sowie klinische Zustände wie Affektverflachung oder Depression.
Die Sprecher erläutern zudem die psychologischen Prozesse hinter der Entstehung von Gefühlen anhand des Komponentenmodells und thematisieren Konzepte wie Alexithymie, emotionale Granularität sowie den Einfluss von Substanzkonsum und dem 'distanzierten Beschützer' auf das emotionale Erleben.
13 szept. 2026
353-
"Nein, nein. Alles bestens!" Passiv- aggressives Verhalten
Meghallgatva
In dieser Episode diskutieren die Psychotherapeutin Franka Cirruti und der Facharzt Christian Weiß über das Konzept des passiv-aggressiven Verhaltens. Sie beleuchten den paradoxen Trend, dass der Begriff im Alltag immer populärer wird, während er in der klinischen Psychologie an Bedeutung verliert, und warnen vor der Gefahr von Fehldiagnosen durch falsche Etikettierung.
Zudem thematisieren die Experten, wie beobachtbares Verhalten oft andere Ursachen als reine Passiv-Aggressivität haben kann, etwa ADHS oder Autismus. Die Diskussion bietet zudem praktische Ansätze für einen konstruktiven Umgang mit solchen Verhaltensweisen sowie Techniken zur Selbstreflexion über die eigene Rolle in dysfunktionalen Interaktionen.
06 szept. 2026
352-
Wie du gute Entscheidungen triffst
Meghallgatva
In dieser Podcast-Folge geht es um die psychologischen Hintergründe von Entscheidungsschwierigkeiten und Strategien zu deren Bewältigung. Die Sprecherin erläutert, wie Ängste vor Fehlern oder Konsequenzen Prozesse blockieren können und bietet praktische Methoden wie das Gewichtungsverfahren bei Pro- und Kontralisten sowie die Reflexion der eigenen Werte an.
Zudem werden Strategien für eine bessere Entscheidungsfindung behandelt, indem der Fokus von der Suche nach dem Optimum auf das Erreichen von 'Drei-Sterne-Kriterien' verlagert wird. Die Sprecherin erläutert zudem die Methode der 'inneren Oma', um durch eine langfristige Perspektive Reue über verpasste Chancen zu vermeiden und Entscheidungsangst zu reduzieren.
30 aug. 2026
351-
7 (ungewöhnliche) Tipps für deine Beziehung
Meghallgatva
In dieser Folge von 'Psychologie to go' diskutieren die Psychotherapeutin Franca Ceruti und der Psychiater Christian Weiß wissenschaftlich fundierte Tipps zur Stärkung von Beziehungen. Sie besprechen, wie das Auslagern von Alltagsaufgaben, gemeinsame Filmabende zur Reflexion sowie das gemeinsame Erleben von Herausforderungen die Bindung zwischen Partnern festigen können.
Zudem werden die positiven Auswirkungen von gutem Schlaf, Verspieltheit und der Reaktion auf positive Nachrichten auf die Beziehungsqualität thematisiert. Abschließend wird eine Studie aus Chicago vorgestellt, bei der Paare durch eine Schreibübung lernen, Konflikte aus der Vogelperspektive wohlwollend zu reflektieren.
23 aug. 2026
350-
Warum wir weinen - über echte Tränen, ungewollte Tränen und Krokodilstränen
Meghallgatva
In dieser Folge von Psychologie to go untersucht Christian Weiß die biologischen und kulturellen Hintergründe des Weinens. Er beleuchtet dabei Mythen aus der Mythologie, die Physiologie von Tränen sowie die wissenschaftliche Widerlegung alter Theorien wie dem Katharsis-Modell.
Zudem werden die physiologischen Prozesse hinter dem Weinen erläutert, insbesondere der Wechsel vom Sympathikus zum Parasympathikus als Signal für Entspannung. Die Folge behandelt zudem psychologische Aspekte wie Techniken zur Tränenunterdrückung, die Unterscheidung zwischen echtem und instrumentellem Weinen sowie die evolutionäre Bedeutung von Tränen als soziales Signal.
16 aug. 2026
349-
"Warum geht sie nicht einfach?" Kontrolle und Unterdrückung in Beziehungen
Meghallgatva
In dieser Folge von 'Psychologie to go' thematisiert Franka Cirruti das Konzept der 'Coercive Control' (Zwangskontrolle) und wie manipulative Verhaltensmuster zur Isolation und Abhängigkeit führen können, oft ohne dass körperliche Gewalt im Vordergrund steht. Die Episode beleuchtet die psychologischen Mechanismen wie Gaslighting, intermittierende Verstärkung und die 'Sunken Cost Fallacy', die Betroffene in toxischen Dynamiken halten.
Zudem wird erörtert, wie Kontrolle oft als Fürsorge getarnt wird und welche Gefahren bei der Inszenierung durch den Täter bestehen. Die Sprecherin warnt explizit vor der Gefahr von Paartherapie in solchen Fällen und gibt konkrete Ratschläge für die Sicherheit von Betroffenen sowie Angehörigen.
09 aug. 2026
348-
7 Tipps für mehr Impulskontrolle
Meghallgatva
In dieser Episode wird das Thema Impulsivität tiefgreifend beleuchtet – von alltäglichen Momenten bis hin zu klinischen Störungsbildern wie Pyromanie oder Kleptomanie. Die Moderatorinnen erläutern die neurobiologischen Mechanismen der Impulskontrolle im präfrontalen Kortex und grenzen Impulse klar von Reflexen, Zwängen und Affekten ab.
Zudem werden verschiedene Faktoren diskutiert, welche die Fähigkeit zur Hemmung beeinflussen, darunter Schlaf, Alkohol und die psychische Verfassung. Abschließend werden praktische Strategien wie Stimuluskontrolle, Wenn-Dann-Pläne und konstruktive Verhaltensanalysen vorgestellt, um die Selbstregulation im Alltag zu stärken.
02 aug. 2026
347-
Selbst nicht krank, trotzdem betroffen - Eure Fragen als Angehörige
Meghallgatva
Diese Episode beleuchtet die enorme psychische Belastung für Angehörige von Menschen mit psychischen Erkrankungen wie Schizophrenie, Depressionen oder bipolaren Störungen. Es werden praktische Kommunikationsstrategien wie der LEAP-Ansatz vorgestellt, um trotz fehlender Krankheitseinsicht eine Beziehungsebene zu halten und Krisen sicher zu bewältigen.
Zudem thematisiert die Folge die Notwendigkeit von Abgrenzung und Selbstfürsorge, um Schuldgefühle und Überforderung zu vermeiden. Ein besonderer Fokus liegt auf den langfristigen Auswirkungen für Familienmitglieder, der Gefahr der Parentifizierung bei Kindern sowie der entlastenden Bedeutung von Selbsthilfegruppen.
26 júl. 2026
346-
Aufgewacht und bewegungsunfähig - Die Schlafparalyse
Meghallgatva
19 júl. 2026
345-
Sonderfolge: Der Untergang der psychotherapeutischen Versorgung?
Meghallgatva
14 júl. 2026
344-
7 Übungen für mehr Freude im Leben
Meghallgatva
12 júl. 2026
343-
Selbst- Sabotage: Wie wir uns selbst im Weg stehen
Meghallgatva
05 júl. 2026
342-
Wie "bedingungslos" ist Liebe?
Meghallgatva
28 jún. 2026
341-
Wie Vincent sein Ohr verlor
Meghallgatva
21 jún. 2026
340-
Woran hängst du deinen Selbstwert?
Meghallgatva
14 jún. 2026
339-
Wann wird Shoppen zur Sucht?
Meghallgatva
07 jún. 2026
338-
Die psychotherapeutische Versorgung in der Krise
Meghallgatva
03 jún. 2026
337-
Immer in Sorge, ständig wachsam? Die Generalisierte Angststörung
Meghallgatva
31 május 2026
336-
Liebesentzug und Silent Treatment in Partnerschaften
Meghallgatva
24 május 2026
335-
Mythos Midlife Crisis? Was wirklich dahinter steckt
Meghallgatva
17 május 2026
334-
Eifersucht : Liebesbeweis oder Warnsignal ?
Meghallgatva
10 május 2026
333-
Immer still. Immer stark. Immer okay?
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03 május 2026
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Best of Praxis: Unsere Aha- Momente aus 20 Jahren Therapie