Die fünfte Schweiz

Die fünfte Schweiz - Hallgatás Online

Über 800'000 Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer haben ihren festen Wohnsitz im Ausland. Sie leben in über 65 Ländern. In dieser Sendung geben sie Auskunft über ihren Alltag. Es sind Menschen aus Schweizer Familien, Vereinen, Firmenvertreter, Mitarbeiterinnen von Hilfswerken, Angehörige von Botschaften und Konsulaten
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Epizód összefoglalója

Mit 28 Jahren entschied sich die Bernerin Maya Fürst für ein Leben als Ordensfrau. Heute lebt sie als Schwester Helena bei den Elisabethinen in Linz in Oberösterreich. Sie studiert Theologie, macht Podcasts und ist auf Instagram aktiv. Die 35-Jährige räumt auf mit Klischees rund ums Klosterleben. Mitten in der Linzer Innenstadt lebt Schwester Helena in einem barocken Kloster aus dem 18. Jahrhundert. Die 35-Jährige aus Bern hätte sich ihr Leben früher wohl selbst nicht so vorgestellt. Statt als Pflegefachfrau in der Schweiz, arbeitet und studiert sie heute als katholische Ordensfrau bei den Elisabethinen in Oberösterreich. Vor sieben Jahren trat sie in die Gemeinschaft ein und fand dort, wie sie sagt, nicht etwa einen Rückzug aus der Welt, sondern ihren persönlichen Lebensweg. «Ich bin nicht ins Kloster gegangen, weil ich in der Welt nicht klargekommen bin.» Das Leben hinter den Klostermauern hat mit vielen Vorstellungen wenig gemeinsam. Schwester Helena studiert im siebten Semester Theologie, trifft…

Epizódok

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Schwester Helena – Ein Leben für den Glauben

Mit 28 Jahren entschied sich die Bernerin Maya Fürst für ein Leben als Ordensfrau. Heute lebt sie als Schwester Helena bei den Elisabethinen in Linz in Oberösterreich. Sie studiert Theologie, macht Podcasts und ist auf Instagram aktiv. Die 35-Jährige räumt auf mit Klischees rund ums Klosterleben. Mitten in der Linzer Innenstadt lebt Schwester Helena in einem barocken Kloster aus dem 18. Jahrhundert. Die 35-Jährige aus Bern hätte sich ihr Leben früher wohl selbst nicht so vorgestellt. Statt als Pflegefachfrau in der Schweiz, arbeitet und studiert sie heute als katholische Ordensfrau bei den Elisabethinen in Oberösterreich. Vor sieben Jahren trat sie in die Gemeinschaft ein und fand dort, wie sie sagt, nicht etwa einen Rückzug aus der Welt, sondern ihren persönlichen Lebensweg. «Ich bin nicht ins Kloster gegangen, weil ich in der Welt nicht klargekommen bin.» Das Leben hinter den Klostermauern hat mit vielen Vorstellungen wenig gemeinsam. Schwester Helena studiert im siebten Semester Theologie, trifft…

18 okt. 2026
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Andrea Rubin: «Mehr als nur ein Tropfen auf den heissen Stein!»

Schon als Kind wollte Andrea Rubin benachteiligten Menschen helfen. Heute lebt die 47-Jährige aus Dinhard (ZH) in Indien und Nepal, wo sie Schulen aufbaut, Familien begleitet und Kindern die Chance auf eine bessere Zukunft bietet. Aus einem Kindheitstraum wurde eine Lebensaufgabe. Als Kind träumte Andrea Rubin davon, armen Kindern zu helfen. Heute hat die 47-Jährige aus Dinhard im Zürcher Weinland diesen Traum zur Lebensaufgabe gemacht. Seit 2015 lebt sie hauptsächlich in Indien und Nepal, wo sie mit ihrem Hilfswerk «Hope Is Life» Familien, Frauen und Kinder unterstützt. Der Weg dorthin war so nicht geplant. Nach vielen Jahren als Psychiatrieschwester und später Leiterin einer Institution für Menschen mit psychischen Problemen im Raum Winterthur führte sie eine Reise nach Indien in den Bundesstaat Odisha. Dort, in den abgelegenen Dörfern begegnete sie Menschen, die unter schwierigen Bedingungen leben: «Für mich war schnell klar, ich wollte nicht nur kurzfristig helfen, sondern gemeinsam mit den Menschen vor…

11 okt. 2026
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Hans und Doris Burri – Seit 51 Jahren in Südafrika

Vor über 50 Jahren wanderte Hans Burri aus Liestal (BL) nach Südafrika aus. Heute lebt der 77-Jährige in der Nähe von Johannesburg und erfüllt sich zusammen mit seiner Familie einen Traum. Auf seiner privaten Wildtierfarm hilft er mit, bedrohte Lebensräume und seltene Antilopen zu erhalten. Als Hans Burri als gelernter Elektromechaniker in den 1970er-Jahren in Genf arbeitete und die grossen Jumbos am Himmel beobachtete, war für ihn klar: «Die Welt ist grösser als mein Heimatort das Baselbiet.» Zusammen mit seiner Frau Doris zog er nach Südafrika. Geplant waren nur drei Jahre. Während dieser Zeit bereisten sie das Land intensiv und verliebten sich in seine Vielfalt: «Uns fasziniert bis heute die Biodiversität. Wir haben das Meer, die Wüste, Berge, den Dschungel und eine unglaubliche Tierwelt.» Das Paar erlebte die Zeit der Apartheid hautnah, kehrte zwischenzeitlich in die Schweiz zurück. Doch die Faszination für Südafrika liess sie nicht mehr los. Aus dem Abenteuer wurde ein neues Zuhause. Vor 51 Jahren…

04 okt. 2026
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Florence Wibring – Für die Liebe nach Schweden

Der Liebe wegen zog Florence Wibring vor fünf Jahren von Derendingen (SO) nach Schweden. Heute lebt sie mit ihrem Mann Niklas abgeschieden in Småland, umgeben von Wäldern, Seen und zwölf Hunden aus dem Tierschutz. Doch das Heimweh nach der Schweiz ist geblieben. Eigentlich begann alles mit einer Trekkingtour auf Korsika. Dort lernte Florence Wibring ihren heutigen Mann Niklas kennen. Nach zwei Jahren Fernbeziehung wagte sie den Schritt nach Schweden. Heute lebt die 53-Jährige in der historischen Provinz Småland, unweit der Stadt Jönköping am bekannten Vätternsee. Das Paar hat sich mitten in der Natur ein Zuhause aufgebaut. Der nächste Nachbar wohnt einen Kilometer entfernt, ein kleiner See ist zu Fuss erreichbar, und rund um das typisch rote Schwedenhaus erstrecken sich Wälder und Wiesen. Niklas führt eine erfolgreiche Glaserei, während Florence sich mit Herzblut dem Tierschutz widmet: «Für mich war immer klar, dass Hunde zu meinem Leben gehören.» Doch trotz dieses kleinen Paradieses in Schweden, begleitet…

27 szept. 2026
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Sandy Auf der Maur – Zwischen Trycheln und Gauchos

Seit 23 Jahren lebt der Schwyzer Sandy Auf der Maur in Villa General Belgrano in Argentinien. In der alpinen Touristenstadt pflegt er mit seinen Söhnen den Schweizer Brauchtum, zieht als Trychler durchs Dorf und erlebt einen Alltag zwischen Gauchos, Oktoberfest und exotischen Tieren. Die Kleinstadt Villa General Belgrano in der Provinz Córdoba wirkt wie eine Mischung aus Zermatt, Europapark und Disneyland, nur echt. Die rund 14'000 Einwohner stammen aus 26 Nationen, viele mit europäischen Wurzeln. Mitten in dieser alpinen Enklave lebt der 54-jährige Schwyzer Sandy Auf der Maur: «Für uns ist es nach wie vor ein kleines, gemütliches Dorf mit Charme.» Der Auswanderer betreibt mit seiner Lebenspartnerin Paula einen kleinen Dorfladen und engagiert sich seit Jahren für die Schweizer Traditionen vor Ort. Gemeinsam mit seinen beiden Söhnen Gabriel und Salvador zieht er als Trychler an Festen und Umzügen durchs Dorf. Der Schweizer Brauchtum begeistert jeweils Tausende Besucherinnen und Besucher aus aller Welt.…

20 szept. 2026